SAVE THE DATE: Die nächste Fachtagung findet am Donnerstag, den 12. November 2020 statt


posten, liken, taggen, sharen und followen - Digitalisierte Kindheit und Jugend?

Rückblick 14. November 2019, Prof. Dr. Angela Tillmann, TH Köln

Medien sind zu einem Faktor in der kindlichen bzw. jugendlichen Lebenswelt geworden. Das scheint nüchtern feststellbar. Doch wie kann es Pädagoginnen und Pädagogen gelingen, diese „digitalisierte Kindheit und Jugend“ zu begleiten und die allerorts geforderte ‚Medienkompetenz‘ zu fördern?

Prof. Dr. Angela Tillmann vom Institut für Medienforschung und Medienpädagogik an der TH Köln hat die Zuhörer der 14. Fachtagung eingeladen, gemeinsam mit ihr auf die Suche nach Antworten auf diese und andere Fragen zu gehen.

 

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Hören, Hinhören, Zuhören - Was tun bei Missbrauch?

Rückblick 15.11.2018 - Sexualisierte Gewalt unter Heranwachsenden, Prof. Dr. Sabine Maschke

Wir konnten für den Leitvortrag Prof. Dr. Sabine Maschke von Philipps-Universität Marburg gewinnen. Seit Dezember 2015 hat sie die Professur für Allgemeine Erziehungswissenschaft in Marburg inne. Zuvor leitete Sie das Projekt "Jugend.Leben" im Auftrag des MFKJKS NRW. Außerdem ist sie Erzieherin, leitete ein ökumenisches Projekt zur (außer)schulischen Förderung von Kindern in Siegen und hatte Vormundschaften für Heranwachsende inne. Sabine Maschkes aktuellste Veröffentlichung trägt den Titel "Sexuelle Gewalt: Die Erfahrungen Jugendlicher heute" und erscheint in Kürze im Beltz-Verlag. 

 

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Bildung und Beratung als Aufgabe pädagogischer Fachkräfte

Rückblick: 16.11.2017 - Prof. Dr. Cornelia Wustmann, TU Dresden

Die Fachtagung 2017 des Förderverein des Berufskollegs Marienschule fand am Donnerstag, den 16. November 2017 statt. Prof. Dr. Cornelia Wustmann befasste sich mit unterschiedlichen Zugängen und Formen des Bildungsauftrages und der Beratung  in sozialpädagogischen Arbeitsfeldern. Insbesondere die Workshops am Nachmittag fokussierten Formen, Möglichkeiten und Ansätze von Beratung.

Der Förderverein des Berufskolleg der Marienschule Lippstadt e.V.

organisiert gemeinsam mit dem BK jährlich eine pädagogische Fachtagung zu einem aktuellen Thema. 

Die Tagung beginnt traditionell mit einem wissenschaftlichen Einführungsvortrag, der nach einer kurzen Mittagspause durch ein breites Angebot von praxisnahen Workshops eingerahmt wird.

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Vertrauen weckt Vertrauen


Kinderrechte und Professionalität in der Kinder- und Jugendhilfe

Rückblick: 15.11.2015 - Prof. em. Dr. Hans-Jürgen Schimke

"Die Stärkung von Kinderrechten ist ein wichtiges Mittel gegen ungerechtfertigte Diskriminierung von Kindern und Jugendlichen. Konkret geht es um die Etablierung von Beteiligungsverfahren bis hin zur Senkung des Alters für die Ausübung des Wahlrechts, die Achtung vor der Meinung des Kindes in allen Angelegenheiten, die Kinder betreffen (z.B. Schule, Elternhaus) und die verbesserte materielle Versorgung von Kindern (Stichwort: Kinderarmut). Kinder werden in der sozialen Arbeit vor allem in der Vertretung ihrer Rechte wahrgenommen, dabei spielen die Beteiligung in gerichtlichen Verfahren eine ebenso große Rolle wie die Möglichkeiten individueller Beschwerderechte (Ombudsstellen) in der Jugendhilfe. Zur Realisierung dieser Rechte brauchen die Fachkräfte in der sozialen Arbeit insbesondere Kompetenzen bei der Vertretung von Kindern in der Gesellschaft. […]" Schimke, 2015 mehr



Musikalische Bildung in der frühen Kindheit


Bildungspartnerschaft

Rückblick: 14.11.2013 - Prof. Dr. mult. Wassilios E. Fthenakis, Freie Universität Bozen

"Bildungssysteme stehen vor der größten Herausforderung ihrer Geschichte: Wissensvermittlung bietet nicht mehr die Legitimationsgrundlage moderner Bildungssysteme, vielmehr stärken sie kindliche Entwicklung und kindliche Kompetenzen, von Anfang an. Dafür ist das Bildungssystem des 20. Jahrhunderts nicht mehr geeignet. Eine längst fällige Reform muss die Philosophie, die bildungstheoretische Grundlage, die Bildungsziele und den methodisch-didaktischen Ansatz erneuern. Dafür benötigen wir Institutionen übergreifende und Lernort orientierte Bildungspläne, ein Bildungssystem, das auf die Stärken des Kindes, nicht auf die Institution fokussiert und den Bildungsprozess differenziell und individualisiert so gestaltet, dass es der Diversität der Kinder und ihrer Familien gerecht wird. […]". Fthenakis, 2013  

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Erziehergesundheit

Rückblick 2012 - Prof. Dr. Bernd Rudow, Hochschule Merseburg

Die Gesundheit von Erzieherinnen und Erziehern wurde bisher wenig untersucht. Sie ist erst seit etwa 10 Jahren ein Forschungsthema, obwohl das Arbeitsschutzgesetz aus dem Jahre 1996 auch für diese Berufsgruppe gilt. Es wird ein Überblick über den Forschungsstand gegeben. Dabei werden besonders die psychische Gesundheit und die Arbeitsbelastung thematisiert. Ein Modell zur Belastung und Beanspruchung zu den Gesundheitsressourcen wir vorgestellt. Stress, Ermüdung und Burn-Out sind mögliche negative Beanspruchungsfolgen in der Arbeit mit Kindern. "Flow" ist hingegen das positive Arbeitsphänomen. Die entscheidende Frage ist jedoch, was für die Gesundheit und somit Leistungsfähigkeit von Erzieherinnen und Erziehern getan werden soll. […]". Rudow, 2012 

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Lernen und Bilden im Spiel

Rückblick 2011 - Prof. Dr. Rainer Dollase, Universität Bielefeld

"Die erfahrungsgeleitete Erforschung der optimalen kleinkindlichen Entwicklung ist nun weltweit rund 150 Jahre alt. Millionen ernst zu nehmender wissenschaftlicher Untersuchungen sind dazu verfasst worden - und dennoch wird immer so getan, als müsse man "das Rad neu erfinden". Eine Bildungswelle jagt die andere - keine nimmt Bezug auf das, was man längst weiß. Zum internationalen Wissensstand gehört vor allen Dingen, dass kleine Kinder in der spielerischen Auseinandersetzung mit der Umwelt ihre Sinne schärfen, schlauer werden, sich bilden und ihre Intelligenz gewinnen. Welche Rolle dann Programme und Lern- und Bildungsmaterialien haben, wird ebenfalls erläutert. Auch der verantwortliche Erwachsene wird nicht in die Untätigkeit entlassen, sondern seine Rolle zwischen Bildungsauftrag, Programmen und dem kindlichen Spiel muss neu bestimmt werden. ". Dollase, 2011 mehr



Räume bilden - Raumkonzepte und Lernkultur


Wenn unter drei, dann richtig!

Rückblick: 2009 - Priv. Doz. Dr. Gabriele Haug-Schnabel - Universität Freiburg

"Ohne Zugewandtheit und Interesse an ihren Fragen unterfordern wir Säuglinge und Kleinstkinder, was Bildungsanreize betrifft. Wir belasten und überfordern sie aber, wenn das Beziehungsgeschehen mit präsenten und feinfühligen Erwachsenen und selbst gewählten Kontakten mit Gleichaltrigen zu kurz kommt. Es muss uns gelingen von einer Frühpädagogik mit ausschließlichem Schwerpunkt auf Betreuung und Pflege wegzukommen, hin zu spannenden und vielfältig anregenden Entwicklungs- und Bildungsumgebungen, in denen sich die Erzieher und Erzieherinnen als verlässliche Bezugspersonen, Mitlernerinnen und Umgebungsgestalterinnen schon den Kleinsten anbieten. 

In den ersten Lebensjahren sind vielfältige Anregungen besonders wirkungsvoll, wenn sie von dem Kind zugewandten, antwortbereiten Menschen kommen. […]". Haug-Schnabel, 2009.    mehr



Toben macht schlau?!

Rückblick: 2008 - Prof. Dr. Renate Zimmer, Universität Osnabrück

"Lernen betrifft nicht nur den Kopf und den Verstand. Kinder lernen mit all ihren Sinnen, mit Körper, Geist und ihren Emotionen. Am Lernen ist immer der ganze Mensch beteiligt. Erste Lernerfolge

gewinnt das Kind über seinen Körper. Sie führen zu Selbstständigkeit und Selbstvertrauen, denn es sind Errungenschaften, die das Kind aus eigenem Antrieb und mit eigener Kraft erreichen kann. Bewegung ist der Motor und der Mittler des Lernens, durch sie werden viele Entwicklungsprozesse angeregt. Betroffen ist nicht nur die körperlich – motorische, sondern auch die geistige Entwicklung: Die Netzwerkbildung im Gehirn wird durch Sinnesreize angeregt, der allgemeine Wachheitsgrad wird gesteigert. In Kindergarten und Schule gilt daher: Den Körper zum Verbündeten gewinnen und nicht als Gegenspieler zu betrachten, Bewegungsdrang nicht zu unterdrücken, sondern ihn konstruktiv zu nutzen – so macht Lernen Spaß und hält Geist und Körper fit." Zimmer, 2008        mehr



Naturwissenschaftliche Bildung


Sprache macht Bildung


Sie sind regelmäßiger Gast der Fachtagung am BK der Marienschule? Dann werden Sie Mitglied im Förderverein. Sie erhalten so eine um 15€ reduzierte Teilnehmergebühr. Entscheiden Sie sich beispielsweise für den Mindesbeitrag von 15€ pro Jahr, sparen Sie genau diesen Betrag bei der Teilnahme an der kommenden Fachtagung. Und ganz nebenbei unterstützen Sie die Arbeit an einem sehr lebendigen und inovativen Berufskolleg. Gerne können Sie den Förderverein auch mit einem höheren Beitrag unterstützen!

Zu den Aufgaben des Vereins zählen neben der Organisation der Fachtagung vor allem die Unterstützung von Schülern, Lehrern und der Lehre am BKM. Zuschüsse die Schülern die Teilnahme an Klassenfahrten ermöglichen, neue Gardinen für eine gemütlichere Schülerküche, die Renovierung einer Gartenhütte für ein Klassenzimmer im Grünen, und und und... Und wenn Sie das BKM selbst einmal als SchülerInn besucht haben, dann kennen Sie sicherlich auch das Ehemaligentreffen mit einem Fachvortrag, zu dem der Förderverein regelmäßig einlädt.

 

 

Bei Interesse senden Sie eine E-Mail an: info@fachtagung-marienschule.de Vielen Dank!

Der Förderverein des Berufskolleg der Marienschule Lippstadt e.V. geht mit einer eigenen Homepage online. Auf dem neuen Internetauftritt werden Informationen zu unterstützten Projekten und zum Vereinsengagement veröffentlicht. Hier können Sie den Vorstand und die Vereinszwecke näher kennen lernen, spenden oder Projektförderungen beantragen. 




Wir bedanken uns für die Unterstützung durch